Schutz- und Klagefond

Das Ziel des Schutz- und Klagefonds ist die Gewährleistung einer bestmöglichen juristischen Vertretung der Interessen als Haus- und Grundeigentümer, als Landwirte und Pächter, als Anwohner und als Engagierte für unsere Kulturlandschaft und Region, für Natur und Umwelt.
  • Wozu dient der Schutz- und Klagefond?

  • Wer kann und sollte dem Schutz- und Klagefond beitreten?

  • Was bringt mir der Schutz- und Klagefond ganz praktisch?

  • Reichen nicht Rechtschutzversicherungen oder Verbandsanwälte aus?

  • Wenn ich teilnehme, muss ich dann klagen?

  • Was kostet mich das?

  • Ist der Schutz- und Klagefond gemeinnützig?

 

Alle Antworten dazu finden Sie hier:

 

Information zum Schutz- und Klagefond

 

Direktkontakt:

 

Annette Niemann:

Tel.: 05807/1399, oder 0175-5543374

 

Hier ein kleiner Ausschnitt zu den Möglichkeiten des Schutz- und Klagefonds bzw. warum juristische Beratung unverzichtbar ist:

 

Ende November hat der Erörterungstermin für den Abschnitt 1 der geplanten A39 (Umgehung Lüneburg) stattgefunden. Der Dachverband der A39-Gegner war durch den Hamburger Rechtsanwalt Nebelsieck (Kanzlei Mohr und Partner) bei diesem Termin vertreten. Während der dreitägigen Erörterung wurde schnell klar, dass bereits im ersten Abschnitt gravierende Planungsfehler seitens des Vorhabenträgers gemacht wurden. Herr Nebelsieck und Herr Günther, juristischer Vertreter der Lüneburger Anwohner (aus der gleichnamigen Hamburger Kanzlei), waren schnell in der Lage, diese Fehler zu erkennen, sie zu benennen und darauf zielende wirksame Anträge zu stellen. Wie schwierig so etwas sein kann, mussten die im ersten Abschnitt betroffenen Landwirte und Verantwortlichen des Beregnungsverbandes erkennen. Ihre Einwände wurden von dem extra aus München geholten Rechtsvertreter der Planungsbehörde, Dr. Geiger, einfach weggedrückt. Die sachlichen und fachlichen Bedenken sowie die Beschreibung der entstehenden Nachteile für die Landwirtschaft wurden nicht von den zuständigen Planern gekontert, sondern von einem Juristen. Ohne eine entsprechende fachanwaltliche Unterstützung hat man in solch einer Lage zweifelsohne keine Chancen.

Viele von den A39-Planungen Betroffene haben sich in einem Schutz- und Klagefond zusammengefunden und in diesen Fond einen Betrag zur Verhinderung der A39, also zur Finanzierung der fälligen juristischen Unterstützung, eingezahlt. Diese Summe ist gut angelegt, gerade wenn man bedenkt, dass eine Anwaltsstunde ca. 300 Euro kostet und man bei der Finanzierung von eventuell nötigen Gutachten schnell mal bei 10.000 Euro landet. Weitere Gerichtskosten sind noch nicht abzuschätzen.

 

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